Starbucks - Uni Tucson - Dia-Faszination-Natur-USA

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Tucson – Starbucks an der Uni – So geht Studieren heute

Bei unseren USA-Reisen gehört auch immer ein Besuch bei Starbucks dazu.

Nachdem wir uns relativ wenig in größeren Städten aufhalten, ist das oft gar nicht so einfach.
Im November 2014 bietet sich der Cafébesuch an einem Sonntag Nachmittag in Tucson an.
Wir wohnen in der Nähe des Univiertels und haben keine große Lust auf eine Stadtrundfahrt.
Der Verkehr reicht auch auf den zwei Meilen zur Universität schon.
Nach einer kurzen Runde um den Block finden wir einen Parkplatz, der gerade frei geworden ist.

Wie nicht anders zu erwarten war, ist das Publikum sehr jung.
Während wir in der Schlange stehen, um unsere Bestellung aufzugeben, meine ich scherzend:
„Die halten uns wahrscheinlich für die neuen Gastprofessoren aus Deutschland ..."

Das Café ist gut besucht. Viele sind mit Laptops oder Mobiltelefonen beschäftigt.
Das ist in Deutschland auch nicht anders – nur dass da eher die I-Phones überwiegen,
hier sind es I-Pads, Notebooks und auch größere Laptops.

Als unsere Bestellung fertig ist, sind im vorderen Teil alle Tische belegt.
Also gehen wir eben in den hinteren Teil, der von der Theke aus nur schwer einsehbar ist.
Wir setzen uns an den letzten freien Tisch an der Wand und fühlen uns wie in einer anderen Welt.
Genau genommen fühlen wir uns in unsere Studentenzeit zurück versetzt.
Allerdings erinnert uns das hier nicht an unsere Auszeiten in Studentenkneipen oder Cafés,
sondern eher an einen Lesesaal, in dem Essen und Trinken erlaubt ist.
Wir trauen uns kaum zu reden und unterhalten uns nur im gedämpften Flüsterton,
um die jungen Leute um uns herum nicht bei Arbeiten zu stören.
Neben einigen Laptops stapeln sich Bücher und handschriftliche Manuskripte.
Eine junge Frau macht eifrig Notizen auf einem Block.
Scheinbar greift auch die Internet-Generation noch auf alt-bewährte Methoden zurück.
Ich würde meine Notizen eher in Winword machen und anschließend ausdrucken.
Aber ich arbeite auch seit über 25 Jahren in der IT.

Irgendwie fühlen wir uns hier ein wenig fehl am Platz.
Also essen wir unsere heißen Kuchenstücke und nehmen unsere halb vollen Kaffeebecher mit zurück ins Motel.

Aber dieser wohl  kürzeste Starbucks-Aufenthalt unseres Lebens war auch der interessanteste.

Eine Wiederholung ist trotzdem nicht geplant – es sei denn, uns bietet wirklich jemand eine Gastprofessur an...

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