Zion - Wanderung Angel's Landing 2007 - Dia-Faszination-Natur-USA

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Zion Nationalpark – Wanderparadies zwischen steil aufragenden Felsgiganten

Checkerboard Mesa

Leider hat die geplante Grand Canyon Wanderung an Manfreds Geburtstag nicht geklappt.
Und so fahren wir am nächsten Tag in den gut besuchten Zion Nationalpark.
An der Checkerboard Mesa herrscht bereits wieder Hochbetrieb.
Dabei ist nicht mal Wochenende.
Ein Shuttlesystem hilft bei der Bewältigung der 2,5 Millionen Besucher im Jahr.

Zion Nationalpark
Zion Nationalpark
Zion Nationalpark
Zion Nationalpark

Auf dem steilen Aufstieg zum 1.763 m (5.784 ft.) hoch gelegenen Aussichtspunkt Angel’s Landing ist auch einiges los.
Kein Wunder – die 8 km (5 Meilen) lange Tour gehört zu den beliebtesten Wanderungen im Zion Nationalpark.
Auf 8 km (5 Meilen) sind 450 Höhenmeter (1.450 ft) zu überwinden.
Der Weg ist sehr gut ausgebaut und auch für Familien mit Kindern geeignet.
Ein wenig schwindelfrei sollte man allerdings schon sein.
Auf einer Seite ragen beeindruckende Felswände auf – auf der anderen Seite geht es beeindruckend steil runter.

Zion Nationalpark

Auf dem letzten Stück sollte man nicht nur schwindelfrei, sondern auch trittsicher sein.
Die letzten 800 m (2.620 ft.) zum Aussichtspunkt führen auf einem gesicherten Klettersteig
über einen schmalen Grat.
Da gerät so mancher wagemutige Turnschuh-Wanderer schnell an seine Grenzen.

Ich brauche das heute nicht mehr unbedingt und lasse Manfred alleine gehen.
Übrigens bin ich nicht die einzige, die lieber unten bleibt und die tolle Aussicht genießt.
Von einer Gruppe junger Leute bleibt ausgerechnet der im Superman T-Shirt da.
Seine Freunde kommen mit weichen Knien zurück und finden es "very scary". Dafür werden sie als Heroes begrüßt.
Eine Frau erzählt, dass sie irgendwo Probleme hatte, wieder zurück zu kommen und so etwas seitdem nicht mehr macht.
Wahrscheinlich geht es nach Angel’s Landing einigen wie ihr.
Die meisten Rückkehrer wirken nicht besonders entspannt und viele geben offen zu, dass ihnen dieses Abenteuer
entschieden zu viel war. Manfred bestätigt, dass viele den Abstieg nur auf allen Fünfen geschafft haben – auch Männer.
Keine Ahnung, was er damit sagen will ...
Teilweise musste sogar er die Hände zu Hilfe nehmen. Das will etwas heißen.
Also war Unten-Bleiben für mich heute wohl die richtige Entscheidung.

Nicht dass es mir so geht wie der auskunftsfreudigen Dame von vorhin. Wir haben noch einiges vor …

 
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