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Umwelt und Pflanzen

Makrobiotische Kruste

Es ist immer wieder faszinierend, dass sogar in den trockensten und lebensfeindlich wirkenden Wüsten Pflanzen wachsen.
Eine wichtige Voraussetzung für Vegetation in Steinwüsten ist die unscheinbare makrobiotische Kruste (Bild links).
Sie bedeckt 70-80 % des Bodens in amerikanischen Steinwüsten.   
Diese Kruste wird von Cyano Bakterien gebildet, der ältesten Lebensform, die auf der Erde bekannt ist.
Die ältesten Fossilien sind über 3.500 Millionen Jahre alt.
Die Kruste speichert Wasser und Nährstoffe und ist die Grundvoraussetzung dafür, dass Pflanzen wachsen können.
Leider ist diese Kruste sehr empfindlich. Ein einziger Fußtritt kann sie auf 10 Jahre zerstören.

Kakteen

In den Steinwüsten der USA finden Sie eine Vielfalt an Kakteenarten.
Blühende Kakteen können Sie vor allem im Frühling erleben.
Eine ausgeprägte Vielfalt an Kakteen finden Sie im Organ Pipe Cactus National Monument im Süden Arizonas. 
Der Organ Pipe Cactus (Orgelpfeifenkaktus) verdankt seinen Namen seiner Form und wächst bevorzugt an
vulkanischen Berghängen.

Saguaros können bis zu 12 Meter hoch, 8-10 Tonnen schwer und bis zu 300 Jahre alt werden.
Ein Saguaro braucht über 100 Jahre, um seine volle Größe und die klassische Form zu erreichen.
Saguaros können bis zu 800 Liter Wasser speichern und dann 4 Jahre völlig ohne Wasser auskommen. 
Eine besonders große Ansammlung von Saguaros finden Sie im Saguaro Nationalpark bei Tucscon, Arizona,
aber auch im Organ Pipe Cactus National Monument im Süden Arizonas.
Eine einzigartige Kombination aus Wasser einem Stausee und Saguaros und anderen Kakteen an Berghängen
finden Sie am Apache Trail in der Nähe von Phoenix, Arizona.

Der Joshua Tree ist wohl die außergewöhnlichste Pflanze in der Mojave Wüste.
Er ist eine Kakteenart und wurde von den Mormonen nach dem biblischen Propheten Joshua benannt.
Er erinnerte sie an einen Menschen, der seine Arme flehend zum Himmel empor streckt. 

Joshua Tree-Wälder

Sehr dichte Joshua-Tree Wälder finden Sie in der Mojave National Monument zwischen dem Joshua Tree Nationalpark,
dem Death Valley  und Las Vegas.
Biegen Sie von der I-40 bzw. der I-15 auf die wenig befahrene Nebenstraße in Richtung Kelso ab. 
Die dichtesten Wälder finden Sie auf der Weiterfahrt von Kelso über Cima nach Las Vegas.
Wenn Sie Richtung Baker weiterfahren, finden Sie kleinere Ansammlungen von Joshua Trees vor vulkanischem Hintergrund.
Vom Death Valley erreichen Sie das Mojave National Monument nach 100 km auf der Bundesstraße 127.
Auf der Strecke von Phoenix und Las Vegas liegt an der Bundesstraße 60/93 zwischen Wickenburg und
der Abzweigung zur I-40 der Joshua Tree Forest Parkway of Arizona.
Leider ist die Strecke recht kurvenreich und auch erstaunlich viel befahren. Anhalten und Fotografieren ist kaum möglich.
Joshua Tree Wälder gibt es auch an der I-15 zwischen Las Vegas und San Diego und bei San Bernadino.
Hier können Sie leider ebenfalls nicht anhalten.   
Kurz nach dem Red Rock Canyon bei Las Vegas finden Sie eine Ansammlung kleinerer Joshua Trees.

Chollas (Bild rechts) finden Sie im Organ Pipe Cactus National Monument in Südarizona,
im Saguaro Nationalpark bei Tucscon Arizona und im Joshua Tree Nationalpark in Kalifornien.

 
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