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Crazy Horse Memorial

Auf der Fahrt vom Wind Cave Nationalpark nach Rapid City kommen wir am Crazy Horse Memorial vorbei.
Ähnlich wie beim nahe gelegenen Mount Rushmore National Memorial wird seit 1948 eine monumentale
Skulptur in einen Berg gehauen – allerdings ohne staatliche Unterstützung.
Mit dem Bau wurde 1948 begonnen, 10 Millionen Tonnen Granit wurden seitdem aus der Felswand gesprengt.
Trotzdem ist bisher seit 1998 nur das Gesicht fertiggestellt. Ein Termin zur Fertigstellung ist bisher nicht absehbar.
Laut Wikipedia werden rund weitere 100 Jahre veranschlagt.
Die Skulptur zu Ehren des Oglala-Lakota-Indianers Crazy Horse ist vom Highway aus gut zu sehen.
Laut Trip Advisor und diversen Reiseberichten sollte man sich auch mit diesem Anblick begnügen.
Wir wollen aber wenigstens noch ein wenig näher ran kommen und landen prompt in der Warteschlange
beim Eingangshäuschen. Ab hier gibt es kein Zurück mehr. Also fahren wir wohl oder übel weiter.
Immerhin gilt das 24 $ teure Ticket für drei Tage und wir sind ja noch länger hier.
Für den nächsten Tag ist auch besseres Wetter angekündigt.
Nachdem wir auf dem gut gefüllten Parkplatz noch ein freies Plätzchen gefunden haben,
wollen wir das Haupt von Crazy Horse etwas näher betrachten.
Leider kommt man da aber nur mit dem Bus hin, für weitere 4 $ pro Person.
Bei dem stark bewölkten Himmel, der sich hinter der Skulptur natürlich nicht besonders gut macht,
verschieben wir das auf einen der nächsten Tage bei schönerem Wetter.
Mit Humor geht alles besser
Stattdessen schauen wir uns noch ein wenig im Museum und im Souvenirshop um.
Um 15:30 Uhr besuchen wir noch eine Vorführung mit indianischen Tänzen und
umfassenden Informationen zur Geschichte der Lakota-Indianer –
incl. einem Witz, den ich unbedingt weiter erzählen muss.
Grandpa, seines Zeichens Lakota-Indianer, zeigt starkes Interesse am katholischen Glauben
und lässt sich auch den Besuch des Papstes nicht entgehen. Natürlich wollen seine Stammesbrüder
wissen, was der Papst zu ihm gesagt hat.
Grandpa erhebt seine Hände und macht das Kreuz-Zeichen, mit dem der Heilige Vater ihn gesegnet hat.
Als Nicht-Katholik interpretiert er die Geste des Papstes folgendermaßen:
„Tear down your tee-pee and get out of here!“
Breche dein Zelt ab und sieh zu, dass du hier raus kommst!“
Ich muss so sehr lachen, dass sich schon ein paar Leute nach mir umdrehen.
Aber nach der nicht unbedingt erfüllenden Besichtigung der Wind Cave und dem auch nicht wirklich erfüllenden
Besuch beim Crazy Horse Memorial ist mir das echt egal.
Ich benenne das Crazy Horse Memorial im Geiste in „Crazy Tourists` Memorial“ um
und teile mit Manfreds begründete Zweifel, dass wir noch mal herkommen sollten.
Tatsächlich haben wir in den beiden nächsten Tagen noch andere – lohnendere – Ziele.

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