Fahrt nach Phoenix - Dia-Faszination-Natur-USA

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Phoenix, Arizona - Eine aufregende Fahrt

Keine Ortschaften - Keine Rest Areas und ein Mann auf der Straße

Auf der Fahrt von Las Vegas nach Phoenix, Arizona taucht im Mai 2012 auf dem Highway
plötzlich ein Obdachloser auf der linken Straßenseite auf.
Wir fahren rechts und wundern uns, warum die Autos plötzlich alle rüber ziehen.
Noch mehr wundern wir uns aber, wo der Mann mit seinem ganzen Hausrat her kommt.
In dieser öden Gegend gibt es weit und breit keine Ortschaft.
Und es gibt auch weit und breit keine Rest Areas.
Also fahren wir Mittag zu McDonald's in Williams - dem angeblich besten Ort an der Route 66.
Das interessiert uns heute nicht besonders.
Wir haben noch eine lange Fahrt vor uns und wollen so schnell wie möglich weiter.

Tanken mit Hindernissen

Beim Tanken muss ich mal wieder im Voraus zahlen.
Der Tank ist deutlich kleiner als beim Jeep Cherokee und so verschätzen wir uns um ein paar Dollar.
Ist aber kein Problem.
Das größere Problem ist, dass das neue Auto ziemlich viel schluckt.
Bei den Entfernungen, die wir zurück legen und den Benzinpreisen, die auch in den USA förmlich explodiert sind,
macht sich das natürlich bemerkbar.
Außerdem ist Manfred auch mit der Fahrleistung nicht zufrieden.
Das kann ich nicht beurteilen - ich fahre nur mit.
Jedenfalls beschließen wir, in Phoenix noch mal beim Autovermieter vorbei zu schauen, ob die was Besseres da haben.
Aller guten Dinge sind drei ….
Langsam macht sich auch die etwas zu kurze Nacht bemerkbar.
Manfred schläft am Steuer fast ein.
Ich bin auch viel zu müde zum Fahren und halte mich nur wach, indem ich nebenbei Notizen für den Reisebericht tippe.
Im Auto ist das nicht unbedingt komfortabel.
Wir fahren immer wieder raus und vertreten uns etwas die Beine.

Dann lieber mal ein verregnetes Wochenende …

In der Nähe des Agua Caliente National Monument sind wir dann plötzlich wieder hell wach -
nicht wegen des National Monuments.
Keine Ahnung, was es da zu sehen gibt oder ob man da momentan überhaupt rein kommt.

Wie gesagt hat es in weiten Teilen des Südwestens seit Februar nicht mehr geregnet.
Die extreme Trockenheit und die starken Winde lösen immer wieder Waldbrände aus.
Das ist im Südwesten der USA - genau wie in Südeuropa - im Sommer ein Dauerproblem.
Uns wird wieder bewusst, dass das schlechte und regnerische Wetter in Deutschland auch seine Vorteile hat.
Sehr viele sogar.
Wer Stunden lang bei extremer Hitze durch ausgetrocknete und öde Landschaften fährt,
weiß eine grüne Umgebung vor der Haustür doch sehr zu schätzen -
auch wenn das Wetter nicht immer Freibad- oder Biergarten-tauglich ist.
Dann doch lieber mal ein verregnetes Wochenende …
Übrigens: Während ich das hier schreibe, regnet es gerade bei uns in Landshut

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