On the Road again 2012 - Dia-Faszination-Natur-USA

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On the Road again

Zu Hause fahren wir im Schnitt 5.000 - 5.500 km (3.100 - 3.400 Meilen) pro Jahr.
In einem durchschnittlichen USA-Urlaub kommen wir nie unter 10.000 km (6.210 Meilen) weg -
also doppelt so viel wie in den restlichen 11 Monaten des Jahres zusammen.
Die USA sind nun mal ein Flächenland.
Für eine durchschnittliche Nationalpark-Runde müssen Sie aber nicht so weit fahren.
Viele sehenswerte Gebiete liegen - für amerikanische Verhältnisse - relativ nah beieinander.
Da ist auch mancher lohnende Abstecher von einem berühmten Nationalpark zu einem
nicht ganz so stark besuchten Gebiet drin, wie z. B. das Kodachrome Basin, das nur einen Katzensprung
vom Bryce Canyon entfernt ist - und nebenbei auch noch einen absolut traumhaften Campingplatz hat.
Uns hat es schon immer auch in weiter entfernte Gebiete gezogen, wo wirklich fast keiner mehr hin fährt,
wie das hoch spektakuläre Chiricahua National Monument in Südarizona - oder zu den in New Mexico
und damit in einen Bundesstaat, in dem sich generell nur relativ wenige Besucher aus Übersee verirren.
2012 haben wir auch wieder ein paar mächtige Ausreißer drin.

Wenig Bewegung - wenig zu sehen

Die ersten zwei Wochen bewegt sich fast nur unser Auto - bzw. unsere Autos - und nicht wir uns selbst.
Das geht irgendwann ziemlich auf die Nerven und natürlich auch auf die Performance.
Die Kondition wird von der ewigen Sitzerei natürlich nicht gerade besser.
Und zu sehen gibt es die meiste Zeit auch nicht viel.

Zwischen all den einzigartigen und spektakulären Naturwundern sind die USA auf weiten Flächen
ziemlich langweilig und öde.
Wir fahren Stunden oder sogar Tage lang auf schnurgeraden Straße durch eintönige Landschaften -
häufig ohne jegliches Anzeichen von menschlichem Leben.
Kein Haus, kein Auto, kein gar nichts.
Bei uns wäre das unvorstellbar.
Eines ist klar:
Leben möchten wir hier nicht in diesem Land, in dem es seit drei Monaten nicht mehr geregnet hat
und alles vertrocknet ist.
Wir sind das grüne Bayern gewohnt.
Vor unserem Fenster stehen Bäume und es zwitschern Vögel.
Hier stehen vielleicht mal ein paar Kühe neben der Straße - oder auch mal auf der Straße.

Entspanntes Fahren auf menschenleeren Straßen - meistens ...

Kein Problem - da kommt ja eh keiner und wenn doch, kommt der sicher vorbei.
Auf der anderen Seite kommt ja meistens auch keiner.
Ein entspanntes Fahren ist das schon in den USA - ganz anders als in Deutschland.
Deshalb schaffen wir hier auch so enorme Strecken und fahren daheim so wenig wie möglich.
Aber wer schon mal drei Stunden mit einem platten Reifen auf einer Straße gestanden ist,
auf der kein einziges Auto vorbei gekommen ist, kann den anderen Autos vielleicht auch mal etwas Positives abgewinnen.
Vielleicht kann einer helfen, wenn man nicht mehr weiter kommt.  
Irgendwann beschließen wir, diese Marathon-Fahrten in Zukunft bleiben zu lassen.
Auch wenn wir vielleicht nicht mehr in unser geliebtes Chiricahua NM oder in das Organ Pipe Cactus NM kommen.
Bei der Fahrerei zu unseren Extrem-Abstechern bleibt einfach zu viel Zeit auf der Strecke.
Die kann man auch ganz gut in anderen Parks verbringen.
Und da bewegen wir dann nicht nur das Auto, sondern auch uns selbst wieder.

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